Im Speckenfeld 10A, 27639 Wurster Nordseeküste
Fundament freilegen, Stahlbeton brechen, Bewehrung trennen, Beton recyceln – alles aus einer Hand, direkt vor Ort.
Das Projekt
Windkraftanlagen haben eine begrenzte Lebensdauer. Wenn eine Anlage zurückgebaut wird, verschwindet der Turm relativ schnell – aber unter der Erde sitzt ein massives Stahlbetonfundament, das mehrere Hundert Tonnen wiegen kann. Dieses Fundament muss vollständig entfernt werden, damit die Fläche wieder landwirtschaftlich oder anderweitig genutzt werden kann.
Genau einen solchen Auftrag haben wir in der Region übernommen: Den kompletten Rückbau eines Windradfundaments mit anschließender Betonaufbereitung vor Ort. Rund 500 Tonnen Stahlbeton wurden freigelegt, gebrochen, von der Bewehrung getrennt und zu hochwertigem Recyclingmaterial verarbeitet – direkt auf der Baustelle, ohne unnötige Transporte.
Impressionen
In Zahlen
Ablauf
Der Rückbau eines Windradfundaments ist keine Standardaufgabe. Es erfordert schweres Gerät, einen klaren Plan und die Fähigkeit, Beton und Stahl direkt vor Ort zu trennen und aufzubereiten. So sind wir vorgegangen:
Zunächst wurde das Erdreich rund um das Fundament abgetragen. Windradfundamente sitzen oft zwei bis drei Meter tief im Boden und können einen Durchmesser von über zehn Metern haben. Die Erde wird seitlich gelagert und später zur Wiederverfüllung genutzt.
Mit dem Hydraulikmeißel am Bagger wird das massive Betonfundament Stück für Stück zerkleinert. Die Bewehrungsstähle – oft fingerdicke Matten und Ankerbolzen – werden freigelegt und vom Beton getrennt. Das erfordert Erfahrung, weil die Bewehrungsdichte in Windradfundamenten extrem hoch ist.
Die Bewehrungsstähle werden herausgezogen, geschnitten und als Schrott gesammelt. Der Betonbruch wird von Stahlresten befreit – per Magnetabscheider und von Hand. Nur sauberer Beton geht in den Brecher.
Mit unserem mobilen Backenbrecher zerkleinern wir den Betonbruch direkt auf der Baustelle zu Recyclingmaterial. Das spart Dutzende LKW-Fahrten und reduziert Kosten und CO₂-Emissionen erheblich. Das fertige Material kann sofort zur Verfüllung der Baugrube oder als Tragschicht eingesetzt werden.
Die Grube wird mit dem zuvor gelagerten Erdaushub und bei Bedarf mit Recyclingmaterial verfüllt, lagenweise verdichtet und die Geländeoberkante wiederhergestellt. Am Ende ist vom Fundament nichts mehr zu sehen – die Fläche ist wieder nutzbar.
Unsere Leistungen
Der Rückbau von Windradfundamenten ist nur ein Beispiel für unsere Industrieabbruch-Kompetenz. Wir übernehmen auch andere schwere Rückbauaufgaben, bei denen Stahlbeton, massive Fundamente oder große Betonbauwerke entfernt und recycelt werden müssen.
Kompletter Rückbau von Fundamenten stillgelegter Windkraftanlagen – vom Freilegen über das Brechen bis zur Wiederverfüllung. Inklusive Stahltrennung und Betonrecycling vor Ort.
Maschinenfundamente, Hallenfundamente, Silofundamente – wir entfernen massive Betonstrukturen, die für den normalen Abbruchbetrieb zu schwer oder zu tief sitzen.
Gewerbliche Bodenplatten, Laderampen und Betonstartbahnen werden aufgebrochen, entfernt und dem Recycling zugeführt. Auch großflächige Entsiegelungen gehören zu unserem Leistungsumfang.
Unser mobiler Backenbrecher kommt direkt auf die Baustelle. Der gebrochene Beton wird vor Ort zu Tragschichtmaterial aufbereitet – das spart LKW-Fahrten, Deponiegebühren und Primärrohstoffe.
Jeder Rückbau wird fotografisch dokumentiert. Sie erhalten Entsorgungsnachweise für Beton und Stahl – wichtig für Behörden, Grundstückseigentümer und Betreiber von Windparks.
Bagger, Hydraulikmeißel, Brecher, Magnetabscheider und LKW – wir bringen alles mit, was für den Rückbau nötig ist. Ein Ansprechpartner, ein Team, keine Subunternehmer.
Kreislauf
Der Beton aus dem Windradfundament endet nicht auf der Deponie. In unserem Brecher wird er zu Betonrecycling 0–30 und 0–45 aufbereitet – genormte Fraktionen, die sich als Tragschichtmaterial, Frostschutz oder Unterbau einsetzen lassen. Der Bewehrungsstahl geht als Schrott in die Metallverwertung. So wird aus einem Rückbauprojekt ein geschlossener Kreislauf.
Dieses Prinzip wenden wir bei allen unseren Abbruch- und Recyclingprojekten an. Ob Windradfundament, Grabstein oder Ziegelbruch – was mineralisch und sauber ist, wird dem Kreislauf wieder zugeführt. Davon profitieren nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Kunden: Recyclingmaterial ist günstiger als Primärrohstoffe und sofort verfügbar.
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Ein Windradfundament wiegt 300 bis 800 Tonnen. Der Transport zum nächsten Brecher würde Dutzende LKW-Fahrten bedeuten – teuer, langsam und mit hohem CO₂-Ausstoß. Unser mobiler Brecher kommt stattdessen zur Baustelle. Das Ergebnis: bis zu 60 Prozent weniger Transportkosten, schnellere Abwicklung und das fertige Recyclingmaterial steht direkt zum Einbau bereit.
Einsatzgebiet
Unser Standort ist Dorum an der Wurster Nordseeküste. Für Industrieabbruch und Fundamentrückbau fahren wir aber auch weiter – in der Region Cuxhaven, Bremerhaven und darüber hinaus. Gerade bei größeren Projekten wie Windradfundamenten lohnt sich der Einsatz auch bei längerer Anfahrt, weil wir den Brecher direkt mitbringen und vor Ort aufbereiten.
Häufige Fragen
Rückbau planen
Sagen Sie uns, um welchen Anlagentyp es geht und wo das Fundament steht – wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot.